Unsere pädagogische Arbeit

Das Bild vom Kind

Durch unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern möchten wir die Eltern bei der Erziehung und Bildung unterstützen. Daher ist es uns wichtig, jedes Kind als Individuum anzunehmen und Grundbedürfnisse des Kindes nach Liebe, Geborgenheit, Sicherheit, Zuwendung, Wertschätzung sowie Bildung und Bewegung ernst zu nehmen. Wir möchten das Kind mit all seinen Stärken und Schwächen wahrnehmen und annehmen, um es in seiner Entwicklung zu unterstützen. Kinder sind Geschöpfe Gottes, die unvoreingenommen und offen sind für religiöse und existenzielle Fragen. Durch das gemeinsame Leben in der Gruppe erfährt das Kind Gemeinschaft, Vertrauen, Unterstützung, Respekt und viel Zeit zum Zuhören, Kuscheln und Spielen.

 

Eingewöhnung

Wir legen Wert auf ein ausführliches Aufnahmegespräch mit den Eltern. Eine langsame und individuelle Ablösephase von der bisherigen Bezugsperson ist für das Kind am Anfang sehr wichtig. Die Vorgehensweise und der Ablauf in der ersten Kennenlernphase wird in Zusammenarbeit mit den Eltern durchgeführt.

  • Wir möchten Ihr Kind langsam auf eine einfühlsame und liebevolle
    Art von der Bezugsperson ablösen. Dabei ist sehr viel
    Einfühlungsvermögen erforderlich.
  • Durch unsere pädagogischen Inhalte werden wir Ihr Kind nach und
    nach an das Freispiel in der Gruppe gewöhnen.
  • Für viele Kinder bedeutet der Kindergartenbesuch auch gleichzeitig
    die erste Trennung von der häuslichen Bezugsperson.
  • Ihr Kind sieht viele Kinder, ist in einer fremden Umgebung und
    lernt eine neue Bezugsperson kennen.
  • Sie, liebe Eltern sind und bleiben immer die wichtigsten Personen
    für ihr Kind.
  • Grundsätzlich gilt: Vom Kind verabschieden und mittags pünktlich
    wieder abholen. (wegen des Vertrauens)

 

Wir möchten Sie gerne über die Eingewöhnungszeit in unserer Einrichtung informieren. Dazu ist folgendes hilfreich:

  • Bezugserzieherin
  • Ruhe und Zeit
  • Sicherheit
  • Gegenseitiges Vertrauen
  • Offenheit

 

So gestalten wir die Eingewöhnungzeit:

Unser Eingewöhnungskonzept ist angelehnt an das Berliner Modell des Instituts für angewandte Sozialisationsforschung/Frühe Kindheit e.V.-Infas. Aus pädagogischen Gründen ist es von Vorteil, wenn eine Bezugsperson das Kind während der Eingewöhnung verlässlich begleitet.

Eingewöhnung in fünf Schritten:

 

Schritt 1 – Kennlernphase:
Wir informieren Sie in einem persönlichen Gespräch über den Ablauf der Eingewöhnung Ihres Kindes. In diesem Gespräch tauschen wir uns mit Ihnen über Bedürfnisse und Gewohnheiten Ihres Kindes aus und Sie haben die Gelegenheit, die Gruppenerzieherinnen näher kennenzulernen. Zudem laden wir Sie gemeinsam mit ihrem Kind zu einem Kennlerntag ein.

Schritt 2 – Grundphase
In den ersten drei Tagen bleiben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind bei uns für jeweils zwei Stunden in der Gruppe. Nach dieser vereinbarten Zeit verabschieden Sie sich gemeinsam wieder mit Ihrem Kind bis zum nächsten Tag.

Schritt 3 – Trennungsphase:
Ab dem vierten Tag kann Ihr Kind bereits bis zu zwei Stunden alleine in der Gruppe bleiben – nach individueller Rücksprache mit den Erzieher/innen. Sie verabschieden sich von Ihrem Kind in der Gruppe und halten sich anschließend in unserem Mitarbeiterzimmer auf, sodass Sie in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes bleiben.

Schritt 4 – Stabilisierungsphase
Die Zeitspanne, in der das Kind alleine in der Einrichtung bleibt wird nach Rücksprache mit den Erzieher/innen ausgedehnt. Durch die Wahrnehmung der Reaktion des Kindes, wird diese Phase individuell gestaltet. Es ist sehr wichtig, dass Sie in dieser Zeit telefonisch gut erreichbar sind und schnell wieder vor Ort sein können.

Schritt 5 – Schlussphase:
Wenn das Kind sich in der Gruppe wohlfühlt und Vertrauen zu den Erzieher/innen gefasst hat, können Sie die Einrichtung verlassen, sollten aber nach wie vor jederzeit telefonisch erreichbar sein. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn Ihr Kind eine verlässliche Beziehung zu der Erzieherin aufgebaut hat und Sie Ihr Kind nachhaltig trösten kann.

Was tun, wenn die Kinder es noch nicht schaffen?

  • Wenn sich ein Kind über einen längeren Zeitraum (nach ca. 4 Wochen) noch nicht von der Bezugsperson trennen kann und der Aufenthalt in der Kindertagesstätte eine Überforderung bedeutet, behalten wir uns vor, den Kindergartenbesuch abzubrechen.
  • Wichtig ist, wenn Sie sich für eine Betreuung entscheiden, dass Sie Ihr Kind regelmäßig bringen.

All diese Äußerungen oder Gedanken, kann ein Kind haben, bevor es in die Kindertagesstätte kommt.

Aber jedes Kind ist anders und so nehmen wir es auch an. Jedes Kind möchte beachtet, anerkannt und geliebt werden.

Wir Erzieherinnen und die Eltern haben tagtäglich die Möglichkeit, das Kind auf irgendeine Weise die Aufmerksamkeit entgegenzubringen, die es braucht, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Religiöse Erziehung

Die Kinder sollen sich bei uns geborgen und wohl fühlen. In kindgerechter Form vermitteln wir christliche Werte und Normen, wie Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit. In der Gruppe erleben die Kinder die Gemeinschaft und pflegen einen partnerschaftlichen und liebevollen Umgang miteinander. Uns ist dabei wichtig, dass sie gegenseitig Rücksicht nehmen, ihre Mitmenschen, Tiere und Pflanzen, sowie andere Kulturen kennen lernen und tolerieren. Sie lernen mit anderen zu teilen, anderen zu verzeihen und sich zu entschuldigen.

In Form von

  • biblischen Geschichten und Erzählungen
  • alltäglichem Umgang miteinander
  • Liedern, Reimen und Tischgebeten
  • Bilderbüchern mit einfachen Texten
  • religiösen Festen wie Ostern, Weihnachten, Erntedank, St. Martin
  • Teilnahme an Gottesdiensten

erleben die Kinder christliche religiöse Traditionen, erfahren von Jesus und Gott und seiner Liebe. Sie werden vertraut mit verschiedenen Kulturen und Bräuchen, was das Weltbild Ihres Kindes erweitert.

Natur- und Lebenswelt

Bereits im Kindergartenalter können die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang in ihrer Natur und Lebenswelt erlernen. Dies geschieht bei uns auf dem Spielplatz und in der Naturbegegnung durch Erlebnisse mit Tieren und Pflanzen und im Umgang mit Naturmaterialien.

Die Kinder lernen Zusammenhänge in der Natur durch eigenes Experimentieren und Erleben mit Utensilien aus unserem Forschungslabor verstehen.

Durch die eigenen Erfahrungen und den Gesprächen mit der Erzieherin  können sie ein Verständnis für die Vorgänge in der Natur entwickeln und so einen sorgsamen Umgang mit ihr entfalten.

Zu diesen Naturerfahrungen kommen aber auch lebenspraktische Dinge hinzu, sei es im hauswirtschaftlichen, im technischen oder mathematischen Bereich. Es gibt so viele Situationen um sie herum, die zum Fragen, Nachdenken und Ausprobieren anregen. Hier möchten wir in unserer Kindertagesstätte altersentsprechende Möglichkeiten schaffen, sei es

  • im Freispiel
  • bei gezielten Aktivitäten,
  • bei dem Forschungsdrang

die Neugierde der Kinder aufzugreifen und weiterzuentwickeln

Übergang zur Grundschule

Die Erzieher/innen führen für jedes Kind Entwicklungsdokumentationen mit den entsprechenden Entwicklungs- und Beobachtungsbereichen von Petermann und Petermann. In halbjährigen Abständen werden die Kinder mit einer altersentsprechenden Spielkiste beobachtet. Mit Beginn der Schulzeit erhält die Schule im Einvernehmen mit den Eltern, die entsprechenden Übersichten.

  • Sprachstandsfeststellung Hexe Mirula
  • 1 x wöchentlich der Besuch in der Schule ABC – Club, „Große Pause“ und wir frühstücken in der Schule
  • Arbeitsheft: Mit Max Murmel durch das Vorschuljahr
  • Schultaschentag
  • Schultüten basteln alle zwei Jahre
  • Gemeinsame Aktivitäten „Tag der Kinder“, Karneval, Wandertag, Lesetag und Besuch der Lehrperson

Ein Tag bei uns in der Kindertagesstätte

Der Tagesablauf besteht aus immer wiederkehrenden Elementen. Er bietet den Kindern Sicherheit und Orientierung.

Wichtig ist uns, dass er so flexibel gestaltet wird, dass Raum für spontane Aktionen bleibt.

Ab 7:30 Uhr kommen die ersten Kinder und werden von uns begrüßt. Der Morgen beginnt mit dem Freispiel.

Damit die Kinder genügend Zeit zum intensiven Spielen haben, sollten sie bis spätestens 8:30 Uhr im Kindergarten sein.

In den verschiedenen Spielbereichen können die Kinder aus dem vorhandenen Angebot an Spielsachen und Spielmöglichkeiten auswählen. Sie entscheiden selbst, mit wem und wie lange sie spielen möchten. Während des Freispiels besteht die Möglichkeit, bis 10:30 Uhr am Frühstückstisch in der Gruppe zu frühstücken.

Gelegentlich findet in der Gruppe ein gemeinsames Frühstück statt (z.B. bei den Geburtstagen u. ä.). Außerdem können die Kinder an einem Freispielangebot teilnehmen. Unter Anleitung und gegebenenfalls mit Hilfestellung der Erzieherin wird je nach Thema und Anlass gebastelt, gestickt, experimentiert, gekocht, gebacken… . Um 10:45 Uhr räumen wir gemeinsam auf. Danach ziehen sich die Kinder selbstständig oder mit Hilfestellung an, um auf den Spielplatz zu gehen. Bei fast jedem Wetter können die Kinder im Freien rutschen, klettern, schaukeln und toben. Bei unserer Fünfstundenbetreuung findet gegen 12:15 Uhr der Abschluss im Rahmen eines Stuhlkreises statt. Von 12:45 Uhr bis 13:00 Uhr können die Kinder dann abgeholt werden oder werden mit dem Bus nach Hause gefahren.

Die Zusammenarbeit mit Eltern

Eine vertrauensvolle, offene und gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindertagesstätte ist uns ein zentrales Anliegen.

 

Vertrauen und Verstehen


Gegenseitiges Vertrauen ist wichtiger als gegenseitiges Verstehen.“

Marie von Ebner – Eschenbach

 

Wir schätzen einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Durch einen guten Kontakt ist es uns möglich, das Kind und seine Anliegen besser zu verstehen. Bei Fragen und Problemen bezüglich der Kindergartenarbeit wünschen wir uns, dass Eltern und Erzieher aufeinander zugehen und sich austauschen. Unsere Elternarbeit sieht wie folgt aus:

  • „Tür- und Angelgespräche“, beim Bringen und Abholen des Kindes
  • Elterngespräche nach Vereinbarung
  • Elternabende
  • Elternbriefe, Aushänge im Eingangsbereich
  • Kennlernnachmittag für die neuen Kinder und Informationsgespräche
  • Feste
    z.B. St. Martin, Nikolaus, Sommerfest,…
  • Elternbeirat

Die Kindertagesstätte ist eine familienergänzende Einrichtung, in der Eltern ein kontinuierliches und verlässliches Betreuungsangebot vorfinden um Beruf und Familie besser zu vereinbaren.

Impressum

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Quellenangaben: eRecht24 Disclaimer

Vorwort

Liebe Eltern, liebe Leser,

Kita Rastdorf Spielwiese

„Solange die Kinder noch klein sind, gib ihnen tiefe Wurzeln;
wenn sie älter geworden sind, gib ihnen Flügel.“ 
Indisches Sprichwort

wir erarbeiten die fünfte Konzeption für unsere Kindertagesstätte.
In unserer Konzeption möchten wir den Kindergartenalltag und
unsere pädagogische Arbeit mit den Schwerpunkten vorstellen.
Die allgemeine Öffentlichkeit, der Träger und andere
Institutionen sollen einen Einblick in unsere Kindergartenpädagogik
und in die vielseitigen Aufgabenbereiche einer Erzieherin erhalten.

Viel Spaß beim Lesen

Kontakt

Montag bis Freitag 07:30 Uhr – 13:00 Uhr
Montag 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Bürozeiten
Montag und Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Adresse :

Kath. Kindertagesstätte St. Marien Rastdorf
Am Sportplatz 1a
26901 Rastdorf
Tel: 05956/1216
E-Mail:

Ziele

Ein Kind, das zu uns kommt, ist bereits eine eigenständige Person. Es hat in der Familie bereits wichtige Entwicklungsschritte vollzogen. Hier bei uns im Kindergarten, als familienergänzende und unterstützende Einrichtung wird dem Kind zunächst ermöglicht, in einer Gruppe von Zwei- bis Sechsjährigen zu leben, sich für eine bestimmte Zeit im Tagesablauf von der Familie zu lösen, mit bisher unbekannten Erwachsenen Kontakt aufzunehmen und in einer Kindergruppe seinen Platz zu finden. Die Kinder unterscheiden sich nicht nur durch ihr Alter und Geschlecht, sondern auch durch ihre Fähigkeiten und
Fertigkeiten, ihre Bedürfnisse und Interessen, ihr Verhalten in der Gruppe und ihre Bereitschaft, soziale Beziehungen aufzubauen. Wir sehen unsere Aufgabe darin, die Situation der Kinder und ihren derzeitigen Entwicklungsstand sorgfältig zu beobachten und dementsprechend zu fördern.

Für uns ist es wichtig, dass das Lernen aus alltäglichen Aktivitäten resultiert, die das Kind mit Interesse und Freude nachgeht.

Das Team

Teamarbeit ist uns sehr wichtig.
Wir treffen uns regelmäßig im gesamten Mitarbeiterkreis
oder besprechen und tauschen uns innerhalb einer Gruppe aus.

 

Ulrike Thoben
Leitung und
Erzieherin in der Löwengruppe
Benedikta Zwirchmair
Erzieherin in der Löwengruppe
Carmen Lüken Erzieherin in der Löwengrupppe

 

 

 

 

 

 

 

Lena Brinkmann
Erzieherin in der Bärengruppe
Maria Schlömer
Erzieherin in der Bärengruppe

 

 

 

 

 

 

Monika Dierkes
Sprachförderkraft
Katrin Grüßing
Vertretungskraft

 

 

 

 

 

 

Edeltraut Grote
Raumpflegerin

 

 

Arbeitsinhalte dieser Besprechungen sind z.B.:

  • Planung, Organisation und Reflexion der pädagogischen Arbeit
  • Elterngespräche vorbereiten und reflektieren
  • Gruppenübergreifende Aktivitäten
  • Informationsaustausch
  • Fallbeschreibungen
  • Gemeinsame Zielsetzung
  • Austauschgespräche der Fortbildung und Fachtagungen

Die Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte St. Marien befindet sich in der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Rastdorf.

Die Kindertagesstätte wurde im Jahr 1995 von der Gemeinde Rastdorf
erbaut und im Sommer 1998 durch einen zusätzlichen Gruppenraum
erweitert. Die Eröffnung der Kindertagestätte St. Marien fand 1996 im
Rahmen einer Feierlichkeit statt.

Die Einrichtung liegt in der Ortsmitte von Rastdorf, nahe dem
Heimathaus in verkehrsberuhigter Zone.

In der Einrichtung können 50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in zwei Gruppen am Vormittag aufgenommen werden. Wenn Kinder unter 3 Jahren die Einrichtung besuchen, reduziert sich die Gruppenstärke.

Unsere Einrichtung besteht aus zwei Gruppenräumen, der Löwengruppe
und der Bärengruppe.

Die Löwengruppe

ist eine altersübergreifenden Gruppe.

 

Die Bärengruppe 

ist eine altersübergreifenden Gruppe.

 

 

 

Jeder Gruppenraum hat eine kleine Küchezeile, einen Ausgang zum
Spielplatz und einen eigenen Waschraum mit Toiletten und Waschbecken.
Die Garderoben sind vor dem jeweiligen Gruppenraum angeordnet. Die Nebenräume werden von beiden Gruppen genutzt.

In unserem Ausweichraum (das Sonnenzimmer) haben wir die Möglichkeit u.a. in Kleingruppen zu arbeiten. Es werden dort Aktivitäten wie z.B. Bilderbuchbetrachtungen, Entspannungsübungen, religionspädagogische Übungen, Schule gespielt oder Experimente durchgeführt. Weitere Räume im Kindergarten sind der Material-, Putzraum, WC, Küche, Mitarbeiterzimmer und Büro.

 

Der Borkenkäfer hat sich bei uns auf dem Spelplatz ausgebreitet. Dadurch waren wir gezwungen fast alle Bäume auf dem Spielplatz zu fällen. Aus diesem Grunde findet eine teilweise Erneuerung statt.

 

 

 

 

 

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